Ausbildung und Kurse
Ausbildung Craniosacrale Körpertherapie
Dieser Kurs richtet sich an Heilpraktiker, Masseure, Therapeuten, Ärzte Arztpersonal und Laien.
Was wird gelehrt:
Gelehrt wird die 10 Schritte- Vorgehensweise nach Dr. John E. Upledger
Wie wird gelehrt:
Die Ausbildung findet an 5 Wochenenden in kleinen Gruppen a 6 Personen statt (Fr. 19-21 h, Sa. und So. 10-19 h.)
Zwischen den Wochenend-Kursen, werden außerdem 3 “Cranio-Praxis und Studientage” angeboten, bei denen die Teilnehmer ihre Praxiserfahrungen teilen, gemeinsam üben und das Gelernte vertiefen.
Die einzelnen Themen an den Wochenenden werden in einem theoretischen und einem praktischen Teil vermittelt dem ein Erfahrungsaustausch folgt.
Es wird viele kleine Einzelsitzungen geben in denen jeder Teilnehmer Sitzungen gibt und auch bekommt.
Kosten:
Die Kosten für die gesamte Ausbildung (5 Ausbildungswochenenden und 3 Cranio-Praxis- und Studientage a 4 Std. )
betragen 1.200.- €.
Bezahlbar entweder im Voraus mit 5% Rabatt, also 1.140,- €
oder mit einer Anzahlung von 200,- €
und 10 Monatsraten zu je 100,- €
(Alle Preise sind inkl. Mwst.)
Kursleiter:
Holger Petersen
Zertifizierter Körpertherapeut seit 1999
Lehrer für Gesundheitsförderung durch Körperarbeit
Abkürzungen:
Craniosacrale Therapie = CST
Craniosacrales System = CSS
Seminarübersicht
Grundlagen craniosacrale Körpertherapie (CST).
Anatomie und Funktion des craniosacralen Systems.
Den craniosacralen Puls erspüren und Stillpoint setzen.
In diesem Abschnitt lernen die Teilnehmer neben den anatomischen Grundlagen,
wie die einzelnen Körpersysteme mit dem craniosacralen System vernetzt sind
und wie sie sich gegenseitig beeinflussen.
Die Teilnehmer nehmen den ersten fühlbaren Kontakt mit dem craniosacralen Puls auf. Sie lernen wie sie ihn vorübergehend zum Stillstand bringen (Stillpoint) und welche positiven Auswirkungen dies auf den Körper hat.
Zehn- Schritte- Vorgehensweise.
Pelvisrelease, Armbrücke, L5S1 Dekompression.
Zwerchfell-, Brustkorbeinlass- und Hyoidrelease.
Der menschliche Körper ist vorwiegend der Länge nach strukturiert:
z.B. Muskeln, Faszien, lange Knochen, Sehnen, Bänder und Meridiane.
Es gibt aber auch Querverbindungen, die unter anderem die Aufgabe haben, die Organe zu stützen. Gleichzeitig dienen sie als Schutz vor Emotionen und gespeicherten Erinnerungen. Sie sind oft die Ursache für Fehlhaltungen und eine große Anzahl verschiedenartiger Symptome.
Die Teilnehmer lernen in diesem Block die einzelnen Querverbindungen kennen.
In verschiedenen Sitzungen lernen und erfahren sie wie die Spannungen und Restriktionen der Querverbindungen gelöst werden können.
Synchronizität und begleitender Dialog.
Eine große Anzahl von körperlichen Problemen haben ihre Ursache im seelischen Bereich. Im Gewebe gespeicherte Erinnerungen, Emotionen und Glaubenssätze beeinflussen unseren Körper und seine Reaktion auf die Umwelt (Psychosomatik).
In diesem Block lernen die Teilnehmer, ihre Klienten auf natürliche Weise zu begleiten und durch gezielte Fragestellungen die Eigenwahrnehmung zu unterstützen.
Kopfarbeit.
Anatomie, Atlas/Okziput Release, Kopfunwinding.
Frontalislift, Parietales Kompression und Lift, Sphenoid Kompression/Dekompression, Ohrenziehtechnik.
Arbeit mit dem TMG. Unterkiefer Kompression/Dekompression und Lift.
Die inneren Strukturen des Kopfes, die Knochen, Hirnhäute und Ventrikel, sind ein Spiegel für den ganzen Körper. Hier läuft alles zusammen, hier wird kompensiert und reguliert. Alles ist in Bewegung.
Die Teilnehmer kommen in Kontakt mit dem Steuerungszentrum des CSS.
Sie lernen Unregelmäßigkeiten und Störungen innerhalb des CSS zu lokalisieren und zu korrigieren.
Feine Arbeit des Unwinding.
Lokales Unwinding, strukturelles und holistisches Unwinding.
Eines der wichtigsten Werkzeuge der CST ist das Unwinding (Entwinden).
Unwinding unterstützt die selbstheilende Eigenbewegung unseres Körpers und hilft dabei alte Spannungen und Traumata zu lösen.
Die Teilnehmer lernen die Bewegung wahrzunehmen und ihr zu folgen.
Gearbeitet wird mit einzelnen Körperteilen und mit dem ganzen Körper.
Erweiterte Sphenoidarbeit.
Anatomische Grundlagen und die verschiedenen Läsionen.
Wenn der Kopf das Cockpit ist, dann ist der Sphenoid oder auch Keilbein der Steuerknüppel des CSS.
Gelehrt werden die verschiedenen Läsionen (Abweichungen, Fehlstellungen) des Keilbeins und ihre Auswirkungen auf physischer und psychischer Ebene.
Die Teilnehmer lernen diese Läsionen wahrzunehmen und sie zu korrigieren.
Gesichtsschädel.
Der Gesichtsschädel ist nur indirekt mit dem Craniosacral System verbunden. Er besitzt nicht wie die restlichen Systeme die Fähigkeit zu Selbstregulation und muss daher gesondert korrigiert werden.
Gearbeitet wird hier mit den einzelnen Gesichtsknochen, insbesondere den Oberkiefer und seine Muskulatur. Diese Arbeit ist ideal als erste Hilfe nach dem Zahnarztbesuch.



